Elektroauto BMW

Elektroauto BMW iX

Alles Wichtige rund um das Elektroauto

In unserem neuen Blog Beitrag beschäftigen wir uns ausführlich mit dem Elektroauto. Wir werfen einen Blick in die Zukunft von BMW i, zeigen euch warum viele Vorurteile zu diesem Thema nicht zutreffen und warum es sich eben doch lohnt, in ein elektrisiertes Fahrzeug zu investieren.

1. Zahlen und Daten zum Thema Elektroauto

Alleine in den Jahren 2019 und 2020 gab es in Deutschland über eine halbe Millionen Neuzulassungen von PKW mit einem Hybridantrieb. Hierdurch lässt sich erkennen, dass der Trend zum Elektroauto ungebrochen ist. Elektromobilität ist für Privatfahrer und für Unternehmen mit großem oder kleinem Fuhrpark gleichermaßen interessant. Ein Vergleich: Die Anzahl an zugelassenen reinen Elektrofahrzeugen betrug zum 01.01.2021 rund 309.000 Stück. Im Vorjahr waren es mit ca. 136.000 Stück noch weniger als die Hälfte. (Quelle: Statista

Betrachtet man die Zahlen aus März 2021, so war mit 22,5 % fast jedes vierte neu zugelassene Fahrzeug ein Hybrid oder Elektroauto. Zwei Jahre zuvor, im März 2019, waren es noch insgesamt nur 2,8%.

Es ist also klar zu erkennen, dass der Trend vom Benziner weiterhin zu Hybrid- und Elektrofahrzeug geht.

2. E-Mobilität bei BMW und MINI

Wer einen Blick in die Modellübersicht von BMW und MINI wirft, dem fallen sicherlich die vielen Hybridmodelle auf. BMW verfügt (Stand Juni 2021) allein über 10 verschiedene Plug-in-Hybride.

Anfang des Jahres kam der erste BMW iX3 auf den Markt. Mit dem BMW iX und dem BMW i4, soll die BMW i Elektroauto – Familie zum Ende des laufenden Jahres noch Zuwachs erhalten. Geplant war im Jahr 2021 eine Verdoppelung der Produktionszahlen von E-Modellen, von zuletzt 20.000 auf 40.000 Stück.

Ähnlich sieht es bei der Tochtergesellschaft MINI aus. Hier wurde bereits angekündigt, dass man ab 2030 nur noch Elektroautos bauen möchte. Ab 2023 soll nach und nach jedes Modell auch als E-Variante angeboten werden.

MINI Cooper SE 3-Türer: Offizieller Stromverbrauch kombiniert in kWh/100km: 16,9-14,9 (NEFZ) / 17,6-15,3 (WLTP); Elektrische Reichweite (WLTP) in km: 203-233, Energieeffizienzklasse: A+

Der vollelektrische MINI

Der vollelektrische MINI

3. Vorurteile zum Thema Elektromobilität

Elektroautos sind zu teuer, sie sind durch die Produktion der Batterie gar nicht umweltfreundlicher und sie sind unsicher. Nur ein paar von vielen Vorurteilen, welche man immer wieder in Bezug auf E-Fahrzeuge zu hören und lesen bekommt. Doch stimmt das auch? In den meisten Fällen nicht, wir erklären euch warum.

Vorurteil: Elektroautos sind viel zu teuer und rentieren sich nicht.

Betrachten wir nur den reinen Anschaffungspreis, dann ist ein elektrisches Auto natürlich auf den ersten Blick deutlich teurer als ein Benziner.

Staatliche Förderung für Elektroautos nutzen

Hinzu kommen aber auch einige andere Faktoren, welche definitiv berücksichtigt werden müssen. So gibt es beispielsweise aktuell noch einige staatliche Förderungen bei der Anschaffung von E-Fahrzeugen, wie die BAFA Förderung. Somit können direkt bis zu einigen tausend Euro eingespart werden. Weitere Vorteile von Elektroautos sind niedrigere KfZ-Steuern, weniger Benzin-/Energieverbrauch und geringerer Verschleiß. Bei reinen E-Fahrzeugen entfällt beim TÜV zusätzlich die Abgasuntersuchung. Viele Faktoren, die auf Dauer die Geldbörse deutlich schonen. Berücksichtigt man all diese Punkte, so stellt sich heraus, dass im Vergleich ein E-Auto über den gesamten Lebenszyklus hinweg nicht teurer als ein Benziner ist.

Vorurteil: Elektrofahrzeuge sind aufgrund der Batterie unsicherer und brandanfällig.

Ein klares Nein. Die Batterie stellt im Vergleich kein höheres Brandrisiko dar und ist mindestens genauso sicher wie ein Benzin- oder Dieselmotor (Quelle: ADAC). Bisher ist noch kein Elektroauto bei einem Crashtest durchgefallen. Im Gegenteil, die Elektro- und Hybridfahrzeuge von BMW gehörten dabei sogar mit zu den besten ihrer Klasse. (Quelle: euroncap).

Vorurteil: Die Reichweite von Elektroautos ist zu gering

Im Durchschnitt fährt der deutsche Autobesitzer mit seinem Fahrzeug pro Tag rund 35 Kilometer. In der Woche also ca. 245 Kilometer. Die in 2020 in Deutschland angebotenen vollelektrischen Fahrzeuge hatten eine durchschnittliche Reichweite von 352 Kilometern. Für den alltäglichen Gebrauch ist die Reichweite also durchaus ausreichend. Es reicht normalerweise eine Ladung pro Woche. (Quelle: Kraftfahrtbundesamt) Zugegeben, wer mit seinem E-Fahrzeug große Strecken, beispielsweise bei einer Urlaubsfahrt, zurücklegen möchte, der kann Probleme bekommen. Das Schnellladenetz an deutschen Autobahnen wird aber kontinuierlich weiter ausgebaut, so dass auch größere Strecken bald kein Problem sein werden.

Vorurteil: Elektrofahrzeuge sind nicht umweltfreundlich

Vor allem aufgrund der Produktion der Batterie wird häufig behauptet, dass Elektrofahrzeuge im Vergleich zum Benziner nicht umweltfreundlicher sind. Hintergrund dafür ist eine veraltete Studie, nach der die benötigte Energie bei der Batterieproduktion als viel zu hoch eingestuft wurde. Dieses Argument konnte durch aktuellere Studien bereits widerlegt werden.

Über den gesamten Lebenszyklus des Elektroautos hinweg, lässt sich belegen, dass das Fahrzeug eine bessere CO2 Bilanz als ein Verbrenner hat. Durch die Wahl des richtigen Stroms, beispielsweise durch Ökostrom, kann diese Bilanz noch weitaus positiver ausfallen. (Quelle: elektromobilitaet.nrw)

Einen kritischen Faktor bei der Batterieproduktion stellen die beiden Rohstoffe Kobalt und Lithium dar. Hierbei achtet die BMW AG auf vertraglich verankerte Nachhaltigkeitsstandards, um so sicherzustellen, dass weder Umweltstandards noch Menschenrechte verletzt werden. Die BMW Group übernimmt die unternehmerische Sorgfaltspflicht und engagiert sich auch an den Abbauorten dieser Rohstoffe. So wie beispielsweise mit Vor-Ort-Projekten im Kongo 2018. (Quelle: BMW Presseportal)

4. Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge

Mit BMW Charging macht BMW das Laden Ihres Elektroautos leicht und bietet eine Vielzahl an Lademöglichkeiten. Ladekabel für öffentliches Laden sowie für das Laden von Zuhause aus werden bei BMW ab Werk mitgeliefert.

Elektroauto zuhause laden

Die optimalste Lösung für Zuhause bietet sicherlich eine Wallbox. Hierdurch wird ein schnelles und einfaches Laden, beispielsweise in der eigenen Garage, ermöglicht.

Natürlich hat nicht jeder die Möglichkeit eine Wallbox zu installieren. Hierfür liefert BMW ein Ladekabel mit, welches einfach in eine haushaltsübliche Steckdose gesteckt werden kann. Diese Methode lädt zwar deutlich langsamer, aber auch hiermit wird ein vollelektrischer BMW über Nacht für eine Reichweite von rund 100 Kilometern aufgeladen.

BMW Elektroauto laden

Lademöglichkeiten für Elektroautos

Den BMW i unterwegs laden

Die BMW Charging Card bietet Zugriff auf hunderttausende öffentliche Ladepunkte. Für 100 Kilometer Reichweite muss ein vollelektrischer BMW lediglich rund 20 Minuten laden. An einer High-Power-Ladestation gelingt das sogar, je nach Modell, in bis zu 6 Minuten. BMW bietet eine Übersicht über alle BMW i kompatiblen Ladestationen.

Am Arbeitsplatz laden

Viele Unternehmen bieten Ihren Mitarbeitern mittlerweile die Möglichkeit ihr Elektroauto direkt am Arbeitsplatz zu laden. BMW unterstützt auch Firmenkunden, beispielsweise mit der Möglichkeit eine Ladeinfrastruktur zu leasen.

Bei der Installation neuer Ladestationen können Unternehmen über die KFW einen Zuschuss von 900,- Euro pro Ladepunkt beantragen.

5. Förderungen

Sowohl der Kauf eines neuen vollelektrischen Fahrzeuges wird genauso wie der eines Plug-in-Hybrids, staatlich gefördert. Die Gesamtförderung (Umweltbonus + Innovationsprämie) hierzu kann bis zu 9.750,00 € brutto betragen. Und auch der Kauf eines gebrauchten Elektroautos wird, vorausgesetzt es wurde zuvor nicht bereits eine Prämie für dieses Fahrzeug ausgeschüttet, gefördert. Der Umweltbonus gilt (Stand Mai 2022) bis zum Ende des Jahres 2025.

Die genauen Bedingungen und Beträge der Förderungen unterscheiden sich je nachdem ob das Elektroauto vollelektrisch oder ein Hybrid ist und ist ebenfalls abhängig vom Bruttolistenpreis des Fahrzeugs. Die Förderung muss vom Käufer selber beantragt werden, gerne beraten wir Sie hierzu und sind Ihnen bei der Vorbereitung des Antrags behilflich.
 

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Autor: Tim Finke, 27.07.2021 (zuletzt aktualisiert: 03.08.2022)

Alle Angaben ohne Gewähr.